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Schwerer Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße

 

 Den Rettungskräften bot sich ein chaotisches Bild, als sie am späten Donnerstagabend wegen eines Unfalls am Einsatzort bei Neckarsulm-Obereisesheim eintrafen. Drei Fahrzeuge waren in den Crash verwickelt, sechs Personen kamen ins Krankenhaus.

 

Auf der Landesstraße 1100 zwischen Obereisesheim und Untereisesheim war es am Donnerstag letzter Woche (12.10.2017) gegen 23.35 Uhr zu einem Unfall gekommen. Wie die Polizei mitteilte, überholte ein aus Untereisesheim kommender 29-jähriger Audi-Fahrer in einer langgezogenen Rechtskurve ein Auto, das vor ihm fuhr.

Während des Überholvorgangs kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Golf. Dieser wurde nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Danach prallte der Audi mit einem hinter dem Golf fahrenden Fiat zusammen. Auch dieser Pkw wurde über die Leitplanke ins Grüne abgedrängt. Im Audi erlitten der Fahrer und zwei Insassen schwere Verletzungen, im Golf wurde der Fahrer schwer verletzt. Im Fiat erlitt der Beifahrer schwere, die Fahrerin lebensgefährliche Verletzungen. Die Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Während der Unfallaufnahme war die L 1100 voll gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich der Polizei zufolge auf rund 50.000 Euro. An der Unfallstelle waren vier Notärzte, ein Leitender Notarzt, sechs Rettungswagen, sieben Fahrzeuge der Feuerwehr und 31 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Polizei setzte zur Absperrung und zur Unfallaufnahme fünf Streifenbesatzungen ein.

 

Die Feuerwehrabteilungen Neckarsulm und Obereisesheim befreiten zwei Personen, die im Audi und im Fiat eingeklemmt waren, mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät. Bei der  Erkundung des Einsatzort bot sich den Einsatzkräften zunächst ein chaotisches Bild. So befand sich der Golf in einiger Entfernung der beiden anderen Fahrzeuge. Einige Pkw-Insassen waren in der Lage, sich selbstständig aus den Fahrzeugen zu retten. Sie hielten sich vereinzelt und verstreut in der Nähe des Unfallortes auf. Zunächst ist nicht klar gewesen, wie viele Personen überhaupt am Unfall beteiligt waren. Dennoch sind die Einsatzkräfte routiniert vorgegangen. Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet: Die Abteilung Neckarsulm kümmerte sich um die Insassen des Audis, die Abteilung Obereisesheim befreite die schwerstverletzte Fiat-Fahrerin. Weitere Feuerwehrkräfte unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der weiteren Verletzten, leuchteten die Einsatzstelle aus, nahmen ausgelaufen Betriebsstoffe auf und regelten den Verkehr. Die Zusammenarbeit aller Rettungskräfte verlief reibungslos.

 

stimme.de/Arnd Seufer

 

 

         

 

 

 

 

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